Die Nachwuchswerbung des Malerbetriebs Rayhle beginnt im Kindergarten
Geschrieben von Volker Geyer am
Kleine Farbprofis entdecken das Malerhandwerk. Die Firma Rayhle mal- und farbtechnik aus Schorndorf begeistert Kinder im evangelischen Kindergarten Schlechtbach.
Der Fachkräftemangel im Handwerk ist in vielen Branchen spürbar, auch im Malerhandwerk. Umso wichtiger ist es, junge Menschen früh für kreative und handwerkliche Berufe zu begeistern. Dass dies auch auf spielerische und sympathische Weise gelingen kann, zeigt eine besondere Aktion der Firma Rayhle mal- und farbtechnik aus Schorndorf.
Das Familienunternehmen besuchte den evangelischen Kindergarten Schlechtbach und stellte den Kindern den Beruf des Malers vor. Vor Ort waren Corinna Rayhle und Juniorchef Mimo Rayhle, die den Vormittag nutzten, um den kleinen Zuhörern Einblicke in ihren Arbeitsalltag zu geben. Mit dieser Initiative leistet der Malerbetrieb aus der Region Schorndorf einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Malerhandwerk.
Was macht eigentlich ein Maler?
Für viele Kinder ist der Beruf des Malers zunächst schwer vorstellbar. Deshalb begann der Besuch mit einer einfachen Frage: Was macht ein Maler eigentlich? Schnell entwickelte sich ein lebendiger Austausch. Die Kinder wollten unter anderem wissen, welche Werkzeuge ein Maler braucht, wie lange es dauert, ein Haus zu streichen, wie die Farbe an die Wand kommt und ob man dabei auch kreativ sein darf.
Corinna Rayhle und Jungmalermeister Mimo Rayhle erklärten anschaulich, wie vielseitig der Beruf des Malers und Lackierers ist. Neben klassischen Malerarbeiten gehören auch kreative Wandgestaltungen, Farbkonzepte und dekorative Techniken zum Berufsbild. Für die Kinder war es besonders spannend, echte Werkzeuge aus dem Arbeitsalltag zu sehen und anzufassen. So wurde das Handwerk plötzlich greifbar.
Kreativpaket für kleine „Farbprofis“
Natürlich blieb es nicht nur bei Erklärungen. Das Team von Rayhle hatte für die Kinder eine liebevoll vorbereitete Überraschung mitgebracht. Jedes Kind erhielt ein kleines Kreativpaket mit einem Pixi-Buch über den Malerberuf, Buntstiften für kleine Farbprofis, einem Notizblock und einem echten Malerpinsel.
Außerdem lag dem Paket ein persönlicher Brief bei. Darin wurden die Kinder eingeladen, eigene Bilder zu malen und diese an den Malerbetrieb zu schicken. Die Idee dahinter: Die Kinder sollen ihre Fantasie nutzen und selbst kreativ werden, genau wie es auch im Malerhandwerk jeden Tag passiert.
Erste Kunstwerke aus dem Kindergarten
Die Resonanz ließ nicht lange auf sich warten. Schon kurze Zeit nach der Aktion trafen die ersten gemalten Bilder im Betrieb ein. Die kleinen Künstler Luca, Erik und Leopold gehören zu den ersten, die ihre Zeichnungen eingesendet haben. Mit Fantasie und bunten Farben haben sie ihre eigenen Ideen umgesetzt und damit gezeigt, wie viel Kreativität in ihnen steckt.
Begeisterung für das Malerhandwerk wecken
Aktionen wie diese zeigen, wie wichtig es ist, das Malerhandwerk früh erlebbar zu machen. Viele Kinder haben im Alltag nur wenig Kontakt zu handwerklichen Berufen. Wenn Betriebe jedoch direkt in Kindergärten oder Schulen gehen, entsteht ein ganz anderer Zugang. Gerade der Beruf des Malers verbindet handwerkliches Können mit gestalterischer Kreativität. Eigenschaften, die viele Kinder intuitiv faszinieren.
Ein starkes Signal für die Zukunft des Handwerks
Die Initiative der Firma Rayhle aus Schorndorf ist ein schönes Beispiel dafür, wie engagierte Handwerksbetriebe Verantwortung für die Zukunft ihrer Branche übernehmen. Ein Vormittag im Kindergarten, ein paar Werkzeuge, ein offenes Gespräch und schon entsteht Begeisterung für Farben, Kreativität und handwerkliches Arbeiten.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere der kleinen „Farbprofis“ in einigen Jahren daran, wie spannend dieser Besuch war. Und vielleicht beginnt genau dort einmal der Weg in eine Ausbildung im Malerhandwerk.
Vielleicht interessieren Sie auch folgende Beiträge
Torben & Wahab in der Ausbildung zum Maler und Lackierer
Hannah Schoner zeigt, wie cool das Malerhandwerk heute ist
Nele Ostermann absolviert Duales Studium - Bauingenieurin mit Malerausbildung
Einen Kommentar schreiben